28.02.2018

Marc

Meine ersten beiden Monate mit fymio

Willkommen zu meinem Blogeintrag zur fymio-App – die ich nun seit zwei Monaten testen darf – mit Vorabzugang zur jeweils neuesten Version.
Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen, damit die Sicht, aus welcher ich schreibe und unter welchen Anforderungen und Rahmenbedingungen ich die App getestet habe, erkenntlich wird.

Ich bin ein 26-jähriger Student und heiße Dennis Weber. Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen an der TH Mittelhessen. Meine Affinität zu Technik und Apps hat mich schon des Öfteren zu verschiedensten App- und Programm-Tests unterschiedlichster Couleur verleitet. Bei vielen Apps habe ich ein ähnliches Muster erkannt: Der Grundgedanke ist sehr interessant, aber die entsprechende Umsetzung leider oftmals mangelhaft.

fymio wurde mir vorgeschlagen, da ich – wie bereits erwähnt – solche Apps gerne ausprobiere. Die Aufmachung finde ich sehr ansprechend. Anfangs erweckte die App auf mich einen eher instabilen und langsamen Eindruck. Das hat sich jedoch um 180 Grad gedreht, da wirklich viel an dieser App verbessert wird und es somit sehr viel Spaß macht, die App „wachsen“ zu sehen.
Nach dem ersten Start verbindet man sein Bankkonto mit der App (Online-Banking vorausgesetzt). Dies ging unkompliziert und wie vorgesehen. Nach einem fymio-Check konnte die App mir meine Daten anzeigen (Kontostand & Umsätze).

Bis dorthin hat sich zu meiner vorherigen Finanz-App der Sparkasse nichts geändert, denn auch hier ist eine Umsatzanzeige möglich und ich kann zusätzlich Überweisungen auf andere Konten tätigen.

Also was macht diese App so interessant und inwiefern lernt diese App?

Am Anfang meiner Testphase hatte ich mit der App gewisse Schwierigkeiten. Denn als Student erhalte ich meine Geldeingänge nicht zu einem festen Termin, sondern jeweils zu einem variablen Zeitpunkt zwischen dem 1. und 10. eines Monats. Daher wurde meine Monatsübersicht bzw. mein Monatsanfang nicht korrekt berechnet. Zusätzlich wurde das Gehalt nicht so berechnet wie erwartet, da in den Semesterferien mehr verdient wurde und somit ein zu hohes Gehalt angezeigt wurde. Nach einer längeren Nutzung spielte sich das Programm aber ein. Kommende Umsätze (bis zum nächsten Gehaltseingang) werden jetzt auf einen Blick angezeigt und der darauf bezogene voraussichtliche Kontostand. Meiner Meinung nach hilft dies kommende Belastungen oder Zahlungseingänge innerhalb der Gehaltsperiode für entsprechende Investitionen zu berücksichtigen.

Besonders interessant sind zudem die Rückblicke der App, welche mir meine Finanzsituation und mein Finanzverhalten des letzten Monats anzeigt. Spontane Ausgaben lassen mich einen Überblick über „unnötige/ungeplante“ Kosten erhalten.

Die App ist sehr schön und intuitiv bedienbar, was mir wirklich sehr gut gefällt. Mehrere Konten können in das Programm eingetragen werden, sogar PayPal kann angezeigt werden. Da die App an keine Bank gebunden ist, kann man somit einen einfachen Gesamtüberblick seiner Konten erhalten, wenn mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken vorhanden sind.
Sparziele können ganz einfach durch einen Knopfdruck angelegt werden, somit wird die App eine automatische Überweisung auf verbundene Konten erstellen. Eine Vorrausicht, wann dieses Ziel erreicht wird, wird hier natürlich direkt abgebildet.

Auch wird der Trend des Bankkontos berechnet. Hierzu wird angezeigt, ob dieses Konto „langfristig“ positiv oder negativ sein wird. Daraus können die Trends abgelesen und darauf reagiert werden.

Alles in allem ist diese App ein hilfreicher Begleiter für den Alltag, um Finanzen persönlich und ohne jeglichen Aufwand zu kontrollieren, beobachten und auszuwerten. Natürlich kann diese App nur das Nutzerverhalten bewerten, ein verantwortungsvoller Umgang mit den persönlichen Finanzen kann nicht ersetzt werden. Diese App gehört jetzt zu meinen täglichen Begleitern.